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Big Brother Awards Schweiz 2005

Wer schützt die Freiheit vor der Sicherheit?

Tagtäglich werden unsere Bewegungen und Daten aufgezeichnet, registriert und überwacht: Was wir im Supermarkt einkaufen, mit wem wir telefonieren, wieviel Geld wir wo abheben, durch welche Strassen wir fahren, welche Webseiten wir aufrufen, ... Jeder von uns zieht eine lange Datenspur hinter sich her, die von Datensammlern noch so gerne ausgewertet wird.

Um die öffentliche Diskussion über Privatsphäre, Überwachung und Datenschutz zu fördern, wurden die Big Brother Awards ins Leben gerufen. Mit diesem Preis werden die grössten Schnüffelratten der Schweiz aus Privatwirtschaft und Politik ausgezeichnet. Preisverleihung am 29. Oktober 2005 in Zürich.

29. Oktober: Pressemitteilung Nr. 6 / 2005

Big Brother Awards als Videostream

  • Die diesjährige Preisverleihung vom Samstag 29.10.2005 kann dieses Jahr erstmals live im Internet per Videostream mitverfolgt werden.

19. Oktober 2005: Medienmitteilung Nr. 5 / 2005: Die Nominierten

  • Die 58 Kandidatinnen und Kandidaten auf einen Blick!
  • Preisverleihung am 29. Oktober 2005 in der Roten Fabrik, Zürich, mit der Spoken-Word-Gruppe Bern ist überall (Stefanie Grob, Guy Krneta, Gerhard Meister und Beat Sterchi sowie Adi Blum am Akkordeon), mit Unterstützung des Wiener Sprechkünstler-Duos Onophon. Guido Henseler (Tele-G) präsentiert exklusive Videobeiträge. Moderation: Ernst Jenni.

Medienmitteilung als txt oder als pdf.

Gegen einen Pass mit biometrischen Daten

Das Organisationskomitee der Schweizer BBA lehnt die Einführung neuer Ausweise mit biometrischen Daten ab und fordert dringend eine kritische Reflexion. Bei der Biometrie sind noch zu viele Fragen offen, namentlich in den Bereichen Datenschutz und Technik. Falls die Eidgenossenschaft auf Wunsch der USA dennoch Pässe mit biometrischen Daten ausstellen will, dann muss in jedem Fall die Möglichkeit erhalten bleiben, herkömmlich e Pässe zu beantragen. Bei biometrischen Pässen sind zudem die technischen Verfahren der Authentizierung offenzulegen. Die Einführung eines Passes mit biometrischen Daten dürfte allenfalls dann erfolgen, wenn nachgewiesen werden kann, dass alle offen en Fragen betreffend Datenschutz und Technik geklärt sind und dass die Vorteile überwiegen. Dies ist heute nicht der Fall.

Siehe die Vernehmlassungsantwort zur Revision des Gesetzes und der Verordnung über Ausweise für Schweizer Staatsangehörige vom 30. September 2005. (PDF)

Veranstaltung zu Biometrie und Vorratsdatenspeicherung am 13. September in Montreux

Unmittelbar vor der diesjährigen internationalen Konferenz der Datenschutzbeauftragten (14.-16.09.) findet am Dienstag, den 13. September von 14.30 bis 18 Uhr im Kongresszentrum in Montreux eine Vorkonferenz zu aktuellen internationalen Herausforderungen für Datenschutz und Bürgerechte statt.

Die Vorkonferenz mit dem Titel "Neue Informationstechnologien und Schutz der BürgerInnen-Rechte -- Ausgangslage, AkteurInnen und Herausforderungen" besteht aus zwei Podien zu den Themen Biometrie und Datenspeicherzwang. Der Anlass bietet Gelegenheit, international bekannte Personen zu treffen. Weitere Infos hier.

Der Anlass wird organisiert von EDRi, comunica-ch und SIUG, in Zusammenarbeit mit BBA-CH, ASS, ACLU, Privacy International u.a.

Veranstaltung 9/11: whatreallyhappened am Sonntag, 11. September in Zürich

Was vor vier Jahren am 11. September 2001 in den USA wirklich geschah, wissen wir nicht. Inzwischen liegt zwar ein offizieller Untersuchungsbericht vor, aber auch etliche alternative Erklärungen der Ereignisse. Wie ist der "Stand der Forschung" zu 9/11 heute? Wie lässt sich aus den unzähligen Fakten, Gerüchten und Widersprüchen "die Wahrheit" herausarbeiten? Welche Bedeutung haben die Massenmedien und die alternativen Informationsquellen im Internet bei der Verbreitung der widersprüchlichen und konfusen Erklärungen zu 9/11?

Informationen, Vortrag und Podiumsgespräch am Sonntag, 11. September 2005 im Clubraum der Roten Fabrik in Zürich. Infos.

Gegen Überwachung und Kontrolle: Jetzt nominieren! (19. August 2005)

Nicht nur der Staat will uns (als "Terroristen", "Hooligans" und Bürger) immer stärker überwachen, auch Privatunternehmen sammeln immer mehr Daten von uns und die Bespitzelung am Arbeitsplatz nimmt zu. Bis Mitte August wurden bereits über 70 Nominationsvorschläge für einen Schweizer Big Brother Award eingereicht (sh. unsere heutige Medienmitteilung (als txt oder als pdf).
Die Nominationsfrist läuft nur noch bis zum 31. August 2005.
Nicht lamentieren - Nominieren!

Staatsschützer im Spitzel-Wahn: Bundesrat muss sich sofort distanzieren! (18. August 2005)

In einem Artikel in der Weltwoche vom 18. August 2005 veröffentlichte der Journalist Urs Paul Engeler einen Gesetzesentwurf der Bundespolizeistelle DAP (Dienst für Analyse und Prävention, Urs von Däniken), der die präventiven Überwachungsmöglichkeiten der Polizei massiv ausdehnen will.
Das Archiv Schnüffelstaat Schweiz und die Organisatoren der Schweizer BBAs fordern den Bundesrat auf, sich in aller Deutlichkeit von diesem unsäglichen Entwurf zu distanzieren! (siehe die heutige Medienmitteilung der Stiftung ASS (pdf)).
(Der Wortlaut des Gesetzesentwurfs findet sich als grosses pdf-File auf den Seiten der Weltwoche (gescannt, 2.8 MB).)

28.7.2005: Petition gegen Vorratsdatenspeicherung

dataretention is no solution

Nach schrecklichen Ereignissen kommen auch jetzt wieder die in einer offenen Gesellschaft wichtigen Persönlichkeits- und Freiheitsrechte unter Beschuss: Das EU Parlament soll übergangen werden und so eine umfassende Vorratsspeicherung on Telekommunikationsdaten (Telefon, Fax, Mail, Handy, ...) unter Umgehung einer demokratischen Legitimation durchgedrückt werden (die SIUG berichtete).

Die Big Brother Awards Schweiz empfehlen allen die von EDRI lancierte Petition gegen diese Vorratsdatenspeicherung zu unterschreiben.

Gegen polizeiliche Datenverknüpfung (15. Juni 2005)

In einem neuen "Bundesgesetz über polizeiliche Informationssysteme des Bund es" (BPI) sollen verschiedene Datenbanken vernetzt und der Zugriff auf die Daten vere infacht werden - auch für ausländische Behörden. Der Datenschutz würde dabei noch stärker ausgehöhlt!
Wir wenden uns gegen den Gesetzesentwurf und unterstützen die Vernehmla ssungsantwort der Stiftung Archiv Schnüffelstaat Schweiz ASS. (PDF , weitere Positionen hier.)

Weitere Stadtrundgänge zu Kameraüberwachung (Mai 2005)

Seit dem Jahr 2001 führen die Organisatoren der Schweizer Big Brother Awards in Zürich öffentliche Inspektionen zur Kameraüberwachung durch. Im Zentrum steht dabei zum einen der Zürcher Hauptbahnhof, zum anderen der Kreis 4, Zürich Aussersihl. In beiden Arealen finden sich mehr als 100 Kameras, die den öffentlichen Raum beobachten (siehe unsere Kamera-Link-Seite).
Nach einem Rundgang in Luzern im Oktober 2004 fanden im Mai 2005 Inspektione n in St. Gallen und in Zug statt. Weitere Rundgänge sind in Vorbereitung. In teressiert? info@bigbrotherawards.ch.

Frühlingsüberwachen 2005: Programm online (Mai 2005)

Die sechsteilige Veranstaltungsreihe zu Überwachung und Kontrolle findet bereits zum vierten Mal statt, dieses Jahr im Mai. Das Programm ist hier erhältlich.

Nomination 2005 eröffnet

Ab sofort bis Ende August können Kandidaten für einen Big Brother Award 2005 nominiert werden.

 

Organisation
Archiv Schnüffelstaat Schweiz (ASS)
Swiss Internet User Group (SIUG)
Rote Fabrik, Zürich
Kontakt
bba c/o SIUG
Postfach 1908
8021 Zürich
info@bigbrotherawards.ch
http://www.bigbrotherawards.ch
PC: 87-67210-5
Unterstützung
Logo Rote Febrik 
Preisträger der letzten Jahre
Hall of Shame
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Die 10. Preisverleihung 24.10.09
Aktionstage / Ausstellung
 
Die Nominierten 2009
 
Hall of Shame/Fame
Kamerakarten
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Anfragen und Kommentare an: info@bigbrotherawards.ch
Zuletzt aktualisiert: Saturday, 18.02.2006 17:16:34